Hohlraumboden

Hohlraumboden unterscheidet man grundsätzlich in zwei Systeme. Der so genannte Trockenhohlboden wird ausschließlich in Trockenbauweise hergestellt und der nasse Hohlboden besteht aus einer mineralischen Trägerplatte als verlorene Schalung auf die Anhydrit-Fließestrich aufgebracht wird. Beide Varianten werden auf höhenverstellbaren Stützen montiert und bilden eine durchgehende Scheibe bei der keine einzelnen Platten aufgenommen werden können. Mit Hilfe von sogenannten Revisionsrahmen und Aussparungen für Elektranten können nachträglich Installationen vorgenommen werden.

Nasser Hohlraumboden

Auf einstellbaren Stützen werden Trägerplatten verlegt, mit Estrichpapier oder Folie abgedichtet und mit Fließestrich bis zur fertigen Höhe aufgefüllt. Löcher für den späteren Einbau von Elektranten werden mit Hohlkörpern im entsprechenden Durchmesser frei gehalten. Revisionsrahmen und Trassen aus ein- oder zweiläufigen Doppelbodenplatten, eventuell mit Belagtrennleiste, ermöglichen einen größeren Zugang zum Hohlraum.

Trockenhohlboden

Trockenhohlboden besteht aus einzelnen mineralischen Platten, die mit einer umlaufenden Feder-/Nutfräsung versehen sind, in der sie bei der Montage verklebt werden und so eine geschlossene Fläche ergeben, die bauseits mit unterschiedlichen Belägen belegt werden kann.

Hohlraumboden

Hohlraumboden